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Burg Eltz

Rubrik: Burgen, Schlösser Kirchen
Ort: Münstermaifeld in der Region Osteifel

Kontaktinfos:
Burg Eltz
Münstermaifeld
Tel. 02672 - 950500   Fax 9505050
E-Mail: kastellanei@burg-eltz.de
Web: http://www.burg-eltz.de

GPS-Daten (WGS84): N 50.205° E 7.3364° Höhe 115,0m

Beschreibung

Burg Eltz ist eine der schönsten uns besterhaltensten Burgen Deutschlands. Wie ein Märchenschloss liegt sie in einem Seitental der Mosel und bietet dem Besucher eine hervorragende Möglichkeit, in die Welt der Ritter und Burgherren einzutauchen.

Die Führung durch die Burg erlebt man als einen Querschnitt durch acht Jahrhunderte Kulturgeschichte, die sich in der Architektur der Räume wie auch in deren Einrichtung widerspiegelt. Der Rübenacher Untersaal mit seiner eindrucksvollen Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert, das mit gotischen Ornamenten und Figuren ausgemalte Ankleidezimmer, das Rübenacher Schlafgemach mit seinen filigranen Freskenmalereien um 1470, der festliche Rittersaal, das elegante Netzgewölbe des Fahnensaales, das Comtessenzimmer und die intakte spätmittelalterliche Rodendorfer Küche sind Beispiele für die typische Bauweise der Burg.

Beim Gang durch die einzelnen Säle und Räume begegnet man Waffen, Rüstungen, erlesenen Möbeln wie die Stühle im Kurfürstenzimmer, die Möbel aus dem Rokoko sind und anderen Kunstwerken. Die gewaltige Elchtrophäe im Jagdzimmer wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem Mitglied der Familie Eltz in Alaska erlegt. Die Wäschepresse im Wamboltzimmer stammt aus der Zeit um 1750. Das Gemälde "Madonna mit Kind und Traube" von Lucas Cranach d. Ä., Bilder aus der Cranach- und Kölner Schule, Wandteppiche aus den Manufakturen "van der Brüggen" und "Gobelin", gotische Glasmalereien, alte Keramik, Steingut und Zinn, aber auch stets frische Blumen zeugen von der Wohnlichkeit des Hauses und vom Stil seiner Bewohner.
Die Schatzkammer in den Kellergewölben des Rübenacher Haus enthält eine außergewöhnliche Kunstsammlung mit über 500 Exponaten aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Die Vielfalt ist überwältigend: Neben Meisterwerken der Gold- und Silberschmiedekunst wie z. B. dem Trinkspiel der Diana, der Reiterfiguren oder der Statue des Johannes von Nepomuk, befinden sich hier Kuriositäten wie der "Dukatenscheißer", die "Völlerei von der Trunksucht befördert" oder das "Ungeheuer". Weitere herausragende Stücke sind die Ringe des Kurfürsten, die Reiterstreitaxt sowie mehrere wertvolle Armbrüste.
Auch die Sammlung des kostbaren Hoechster und Wiener Porzellans aus dem 18. Jahrhundert ist bemerkenswert. Sämtliche ausgestellten Gegenstände gehörten Mitgliedern des gräflichen Hauses. Sie wurden meist zum alltäglichen Gebrauch erworben. Ebenfalls interessant ist die Architektur der Schatzkammer: Ihre Form zeigt deutlich, wie sehr die Bauweise der Burg Eltz von dem schmalen, schiffsförmigen Felsen abhängt, auf dem sie entstand.
Die Sammlung wurde nach den umfangreichen Restaurierungsarbeiten der Burg Eltz von 1975 bis 1981 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie stieß auf reges Interesse und bei den Kunstexperten auf internationale Anerkennung: Bis heute erfreuten sich daran mehr als eine Million Besucher.

Öffnungszeiten:
1. April bis 1. November Besichtigungszeiten täglich von 9.30 bis 17.30 Uhr (letzter Einlaß)

 
Quelle der Informationen: www.burg-eltz.de


Burg Eltz liegt verborgen in einem Seitental der Mosel

Das bietet die Umgebung:

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